5 versteckte Gründe, warum Ihre Schilddrüsenmedikamente nicht wirken und was Sie dagegen tun können
Wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt wurde und Sie Medikamente wie Levothyroxin (Synthroid) einnehmen, haben Sie wahrscheinlich erwartet, dass es Ihnen nach ein paar Monaten deutlich besser geht. Wahrscheinlich hat man Ihnen gesagt, dass Ihre Beschwerden verschwinden, sobald der TSH-Wert im Normbereich liegt.
Viele merken aber: Selbst mit „normalen“ Blutwerten bleiben Müdigkeit, Gewichtsschwankungen und Konzentrationsprobleme bestehen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Die unangenehme Wahrheit ist, dass T4-Medikamente bei vielen Betroffenen nur einen Teil des Problems lösen.
Hier finden Sie fünf entscheidende Gründe, über die kaum ein Arzt spricht, die aber der Schlüssel dazu sein können, sich endlich wieder wie man selbst zu fühlen.
1. Ihr Körper wandelt T4 vielleicht nicht richtig in das aktive Hormon T3 um
1. Ihr Körper wandelt T4 vielleicht nicht richtig in das aktive Hormon T3 um
Das Problem: Levothyroxin liefert Ihrem Körper T4 (Thyroxin), doch T4 ist nur die inaktive Vorstufe. Damit Ihre Zellen es überhaupt nutzen können, muss es in der Leber in T3 (Trijodthyronin) umgewandelt werden.
Man kann sich T4 wie einen Rohstoff in einer Fabrik vorstellen. Erst die Verarbeitung macht daraus ein fertiges Produkt, das die Zellen verwenden können. Diese Umwandlung übernehmen spezielle Enzyme, die sogenannten 5'-Deiodinasen, vor allem in der Leber.
Warum das wichtig ist: Studien zeigen, dass bei vielen Menschen mit einer Unterfunktion genau dieser Schritt gestört ist. Es kann sein, dass genug T4 vorhanden ist, der Bluttest bestätigt das ja, aber wenn zu wenig T3 entsteht, bekommen die Zellen trotzdem nicht, was sie brauchen. Die Beschwerden bleiben.
Die Lösung: Die Leber bei der Umwandlung zu unterstützen ist daher entscheidend. Dieser Prozess braucht bestimmte Aminosäuren und Antioxidantien, damit er optimal funktioniert.
2. Ein Mangel an Aminosäuren bremst die Schilddrüse aus
2. Ein Mangel an Aminosäuren bremst die Schilddrüse aus
Das Problem: Die Umwandlung von T4 in T3 hängt stark von Glutathion ab, dem wichtigsten Antioxidans des Körpers. Glutathion entsteht aus drei Aminosäuren: Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Fehlen diese Bausteine, kann die Umwandlung nicht reibungslos ablaufen.
Studien zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Glutathionspiegel und einer erfolgreichen T4-zu-T3-Umwandlung. Ist der Glutathionspiegel niedrig, verläuft der Prozess langsamer oder kommt ganz zum Stillstand.
Warum das passiert: Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion brauchen oft anderthalb bis doppelt so viel Eiweiss wie gesunde Menschen. Die Leber ist stark gefordert, weil sie sowohl die Hormonumwandlung als auch Entgiftungsprozesse übernehmen muss. Viele nehmen aber zu wenig Eiweiss zu sich, vor allem dann, wenn gleichzeitig Verdauungsprobleme bestehen – etwas, das bei Schilddrüsenerkrankungen häufig vorkommt.
Wichtige Aminosäuren für die Schilddrüse:
a. L-Methionin: wichtig für die Glutathionproduktion und die Aufnahme von Zink und Selen
b. L-Lysin: unterstützt die Eisenaufnahme, die für die Energiegewinnung entscheidend ist
c. L-Phenylalanin: wird zu Tyrosin umgewandelt, dem Ausgangsstoff für die T4-Produktion
Die Lösung: Eine ausreichende Zufuhr essentieller Aminosäuren in einer Form, die der Körper besonders gut aufnehmen kann, kann die Umwandlung der Schilddrüsenhormone deutlich verbessern.
3. Die Schilddrüsenhormone erreichen Ihre Zellen nicht richtig
3. Die Schilddrüsenhormone erreichen Ihre Zellen nicht richtig
Das Problem: Selbst wenn die Umwandlung von T4 in T3 gut funktioniert, muss das aktive Hormon noch in die Zellen gelangen, denn dort wird die Energie produziert. Für diesen Transport braucht der Körper bestimmte Proteine und Nährstoffe, die bei vielen Menschen mit Schilddrüsenproblemen nicht in ausreichender Menge vorhanden sind.
Ohne einen funktionierenden Transport bleibt T3 im Blut, erreicht aber nicht die Mitochondrien, also die „Kraftwerke“ der Zellen. Dort wird das Hormon eigentlich benötigt, um Energie zu erzeugen.
Warum der Transport scheitert: Die Transportproteine benötigen eine gute Versorgung mit Nährstoffen. Genau diese Versorgung ist aber oft eingeschränkt, wenn Verdauungsprobleme oder eine schlechte Nährstoffaufnahme vorliegen, etwas, das bei einer Schilddrüsenunterfunktion sehr häufig vorkommt.
Die Lösung: Eine umfassende Versorgung mit Aminosäuren kann den zellulären Transport unterstützen und dafür sorgen, dass die Schilddrüsenhormone tatsächlich dort ankommen, wo sie wirken sollen.
4. Sie nehmen ein reines T4-Medikament, obwohl Ihr Körper drei Schritte braucht
4. Sie nehmen ein reines T4-Medikament, obwohl Ihr Körper drei Schritte braucht
Das Problem: Die meisten Ärzte verschreiben Levothyroxin, also ein reines T4-Präparat, und gehen davon aus, dass der Körper den Rest allein schafft. In Wirklichkeit besteht die Aktivierung der Schilddrüsenhormone aus drei Schritten:
Schritt 1: Produktion von T4 (das liefert Ihr Medikament)
Schritt 2: Umwandlung von T4 in aktives T3 in der Leber
Schritt 3: Transport des aktiven T3 in die Zellen, wo Energie produziert wird
Ihr Medikament unterstützt nur Schritt 1. Wenn Schritt 2 oder 3 nicht richtig funktionieren, bleiben die typischen Symptome einer Unterfunktion bestehen, ganz egal, wie „normal“ Ihre TSH-Werte aussehen.
Warum das wichtig ist: Das erklärt, warum man sich zu Beginn der Therapie oft besser fühlt (weil der T4-Spiegel steigt), später aber wieder müde, kalt oder benommen wird, sobald die Umwandlung oder der Transport nicht mehr mithalten.
Die Lösung: Alle drei Schritte müssen unterstützt werden, nicht nur die reine Hormonproduktion. Dafür braucht der Körper die richtigen Bausteine für Umwandlung und Transport, vor allem in Form von Aminosäuren.
5. Der „normale“ Laborbereich berücksichtigt Umwandlungsprobleme nicht
5. Der „normale“ Laborbereich berücksichtigt Umwandlungsprobleme nicht
Das Problem:
Bei den üblichen Schilddrüsenuntersuchungen werden meist nur TSH und manchmal freies T4 gemessen. Diese Werte sagen aber nicht aus, ob Ihr Körper das T4 überhaupt in aktives T3 umwandelt, oder ob das T3 in den Zellen ankommt.
Sie können also Folgendes haben:
• normalen TSH
• normales freies T4
• aber ein zu niedriges freies T3
und sich trotzdem miserabel fühlen.
Warum das passiert: Die Referenzbereiche für „normale“ Werte basieren auf Durchschnittswerten, nicht auf optimaler Gesundheit. Viele Labore testen zudem weder freies T3 noch Reverse T3, eine inaktive Form, die die Wirkung des aktiven T3 blockieren kann.
Der versteckte Faktor: Menschen mit Umwandlungsproblemen produzieren oft zu viel Reverse T3. Das wirkt wie eine Bremse, selbst wenn das aktive T3 im Blut normal aussieht.
Die Lösung: Mit Fachleuten zusammenarbeiten, die alle Aspekte der Schilddrüsenfunktion berücksichtigen. Die natürlichen Umwandlungs- und Transportprozesse müssen unterstützt werden, nicht nur die reine T4-Zufuhr.
Was Sie selbst tun können
Die Forschung macht deutlich: Eine reine T4-Therapie reicht für viele Betroffene nicht aus. Entscheidend ist, den Körper in der Umwandlung und im Transport der Hormone zu unterstützen.
Der wichtigste Faktor: Sicherstellen, dass Ihr Körper genügend essentielle Aminosäuren bekommt, die nötig sind für
• die Glutathionproduktion (für die T4-zu-T3-Umwandlung),
• Transportproteine auf Zellebene,
• die komplette Synthese der Schilddrüsenhormone.
Neue Erkenntnisse zur Aminosäuretherapie zeigen, dass viele Menschen eine deutliche Verbesserung spüren, wenn sie essentielle Aminosäuren in einer Form einnehmen, die der Körper besonders gut verwerten kann. Besonders wirksam sind Aminosäuremischungen, die dem menschlichen Aminosäuremuster entsprechen.
Die gute Nachricht: Viele berichten schon nach wenigen Wochen von mehr Energie, stabilerer Stimmung und weniger Beschwerden, oft während sie ihre bisherigen Medikamente unter ärztlicher Begleitung ganz normal weiternehmen.
Handeln Sie jetzt: Unterstützen Sie Ihre Schilddrüsenfunktion!
Wenn Sie trotz Medikamenteneinnahme weiterhin unter Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, könnte die fehlende Komponente eine umfassende Aminosäurenversorgung sein, die alle drei Schritte der Schilddrüsenhormonaktivierung berücksichtigt.
Intelligente Proteinmischung wurde speziell auf der Grundlage von Forschungsergebnissen zur Umwandlung von Schilddrüsenhormonen entwickelt und liefert die essentiellen Aminosäuren, die Ihr Körper für eine optimale Umwandlung von T4 in T3 und den zellulären Transport benötigt. In genau den Verhältnissen und Formen, die Ihr Körper am besten verwerten kann.
Tausende von Menschen haben bereits entdeckt, wie die Behandlung des gesamten Schilddrüsenhormonstoffwechsels (nicht nur des TSH-Spiegels) ihre Energie, geistige Klarheit und allgemeine Vitalität wiederherstellen kann.